FAQs

Warum Outdoor Tablet PCs?

Den Begriff Tablet PC braucht man Dank Apple, Samsung und Konsorten nicht mehr großartig erklären. Fast jedes Kind weiß was ein Tablet PC kann und wie er aussieht. Die Anwendungen für den Hausgebrauch finden Indoor statt auf dem Sofa im Wohnzimmer wird im Internet gesurft oder ein Video gestreamt. Outdoor geht es aber schon rauer zu. Hier scheint die Sonne intensiv, es kann extrem warm oder kalt sein und auch Regen oder Schnee sind Elemente, die den elektronischen Helfern zusetzen. Normale Tablet PCs verfügen über kein sonnenlichtlesbares Display, arbeiten nur bei milden Umgebungstemperaturen von +5°C bis maximal 30°C, sind nicht regendicht und wenn sie mal herunterfallen, sind sie meistens kaputt. Bald schon merkt der Anwender, dass er mit Standard Tablet PCs schnell an Grenzen stößt. Dafür gibt es Outdoor Tablet PCs. Sie verfügen über ein stabiles Metallgehäuse oder verstärktes Kunststoffgehäuse, bieten sonnenlichtlesbare Displays mit verstärkter Hintergrundbeleuchtung, Polarisationsfilter und rückreflektierender Beschichtung. Darüber hinaus bieten sie einen erweiterten Arbeitstemperaturbereich von -20°C bis +50°C und überstehen auch Abstürze aus über einem Meter Höhe auf den Boden. Profigeräte bieten auch für extralange Einsätze Zusatzakkus und/oder wechselbare Akkus, die während des Betriebs getauscht werden können.

Kann ich bei Acturion online bestellen?

Nein, wir bieten keinen Online-Kauf an, da alle Geräte nach Kundenwunsch individuell zusammengestellt werden. Acturion ist seit vielen Jahren Industriepartner für Rugged IT Equipment. Darin liegt unsere Stärke! Wir haben eine extrem niedrige Rückgabe- und Mängelquote. Dieser Umstand spricht für eine gute und neutrale Beratung. Bei der Erstellung von Angeboten sind wir sehr gewissenhaft.

Alle unsere Notebooks und Tablet PCs sind Unikate und stellen Lösungen für sehr individuelle Aufgabenstellungen dar. Die Einzigartigkeit macht es unmöglich die Möglichkeiten, die der Online-Handel vom Gesetz her erlaubt abzubilden. Wir haben gut beraten, wenn wir ein Angebot an Sie schreiben. Denn es gibt nur ein optimales Gerät. Wenn wir das optimale Gerät gefunden haben, können wir sicher sein, dass wir Sie verstanden haben und Sie als Kunde können sicher sein, dass Sie uns verstanden haben. Ansätze wie, bieten Sie mir das an und das da und das Gerät noch – machen wir nicht. Wir beraten neutral und kompetent!

Unsere Herstellerunabhängigkeit garantiert neutrale Beratung für Sie!

Was ist der Unterschied zwischen einem semi-rugged und full-rugged Gerät?

Semi steht im deutschen für halb und full für voll.

Somit können Sie bei einem full-ruggedized Tablet PC davon ausgehen, dass es sich hier um ein „Voll“ gehärtetes Tablet PC handelt, welches Sie ohne Bedenken nach draußen mitnehmen können.

Full-Ruggedized Geräte zeichnen sich dadurch aus, dass sie mindestens eine IP54 Schutzklasse haben und/odernach dem MIL-STD-810 Standard zertifiziert sind. Meist sind diese Geräte Lüfterlos, damit das Innenleben des Gerätes gegen Umwelteinflüsse geschützt ist.Außerdem halten diese Gerät Stürze aus mehreren Metern auf einen harten Untergrund aus. Diese Eigenschaften ermöglichen den Einsatz unter sehr widrigen Umständen.

Wovon hängen Preise und Lieferzeiten ab?

Consumer und Business Tablet PCs und Notebooks sind Geräteklassen, die in größeren Stückzahlen produziert werden. Hier herrscht in der Regel eine gute Verfügbarkeit ab Lager. Die Preise lassen sich leicht über eine Suchanfrage im Internet ermitteln. Zahlreiche Online-Shops zeigen hier eine repräsentative Übersicht.

Werden jedoch Tablet PCs und Notebooks für spezielle Einsätze gesucht, gestaltet sich die Suche schon schwieriger. Grundsätzlich steigt der Preis und verlängert sich die Lieferzeit von Spezial Notebooks und Tablet PCs mit den Anforderungen an Festigkeit, Dichtigkeit, Temperaturanforderungen und Schnittstellen, die integriert sein müssen. Industrie Tablet PCs und Notebooks sind in der Regel Built-To-Order (BTO) Geräte. Das heißt die Geräte werden erst gefertigt, wenn beim Hersteller eine Bestellung für ein konkretes Gerät eingeht.

Industrie Tablets und Notebooks bieten eine hohe Individualität was Ausstattung und Zubehör angeht. Mit den Optionen steigen die Komplexität und auch der Preis. Je nachdem wie der Hersteller seine Materialwirtschaft und Produktion organisiert hat, beträgt die Lieferzeit zwischen wenigen Wochen, bis hin zu mehreren Monaten. Dazu kann dann noch ein recht langer Versandweg kommen. Die Hersteller sitzen fast ausschließlich in Asien (China, Taiwan, Japan, Südkorea). Wird die Ware mit dem Flugzeug geflogen geht der Versand nach Europa innerhalb von wenigen Tagen über die Bühne. Mit dem Schiff dauert das 6-8 Wochen. Manche Marktteilnehmer haben auch ein kleines Lager an fertigen Geräten, die regelmäßig nachgefragt werden. Dann kann es mit dem Liefern recht schnell gehen – manchmal von heute auf morgen.

Tendenziell steigt der Preis mit den Anforderungen. Grob kann man von folgenden Preisen ausgehen:

  • Handheld PCs = unter 1.000 Euro
  • rugged Tablet PCs Android = ca. 1.000 Euro,
  • semi-rugged Tablet PCs Windows =  1.000 bis 1.500 Euro
  • full-rugged Tablet PCs = über 1.500 Euro
  • semi-rugged Noteboks = 1.500 bis 2.500 Euro
  • full-rugged Notebooks = ab 2.500 Euro.

Welcher Tablet PC passt zu mir?

Die Beantwortung einer Fragenkette führt hier zum Ziel.

Am Anfang sollte geklärt werden, ob die Anwendung durchgängig mit dem Stift oder Finger bedienbar ist? Kommt hier ein ja, so kann die Frage weiter verfolgt werden welcher Tablet PC optimal ist.

Die nächste Frage ist, ob viel Text eingegeben werden muss? Tablet PCs ohne Tastatur (Slates) eigenen sich nicht für lange Texteingaben. Das Schreiben auf einer On-Screen-Tastatur nervt und schreiben per Handschriftenerkennung ermüdet mit der Zeit.

Dann kommt die Frage, wo will ich arbeiten?

Hauptunterscheidung ist erst einmal Outdoor oder Indoor. Danach ist zu klären was soll auf dem Tablet PC dargestellt werden? Nur ein paar Zahlen wie beispielsweise beim Ablesen von Zählern oder sollen komplexe Zeichnungen und Pläne dargestellt werden?  Für die Darstellung von ein paar Zahlen reicht ein kleines Display mit einer geringen Auflösung. Zur Darstellung von Plänen empfiehlt sich ein größeres Display mit einer hohen Auflösung. Wie viel Rechenleistung wird gebraucht und welches Betriebssystem. Das Betriebssystem legt die Prozessorarchitektur und den Chipsatz fest.

Auch die Art der Anwendung spielt hier eine Rolle.

Soll auf dem Tablet PC eine Datenbank laufen, ein CAD Programm oder läuft auf dem Tablet nur eine browserbasierende App als Citrix Client? Im ersten Fall wird man einen kräftigen Prozessor, großen Arbeitsspeicher und einen größeren Massenspeicher benötigen. Als Citrix Client reichen ein kleiner Prozessor und relativ wenig Speicherplatz.

Wie soll der Tablet bedient werden? Nur mit dem Finger, nur mit dem Stift oder mit Stift und Finger?

Was für Schnittstellen und Peripheriegeräte werden benötigt?

    • GPS Modul zum Navigieren? 3G oder 4G (LTE) für drahtlose Kommunikation?
    • Barcode Scanner zum Einlesen von Barcodes?
    • NFC Reader zum Lesen von RFID Tags?
    • Welche Schnittstellen zur Kommunikation mit externen Geräten?

Die Beantwortung aller dieser Fragen führt zur Lösung: Welcher Tablet PC passt zu mir?

Welche Tablets sind die Besten?

Diese Frage klingt erst mal einfach, ist aber abhängig vom Einsatzfall:

Will der Anwender große Planwerke auf dem Bildschirm ablesen wird er mit einem Handheld Tablet PC mit 6 Zoll Bildschirm sicher nicht glücklich. Ein großformatiger Tablet PC mit einem 12 bis 14 Zoll großen Bildschirm sorgt hier dann eher für Zufriedenheit beim Anwender. Umgekehrt wird ein Zählerableser, der nur einen Zählerstand ablesen möchte mit einem Monstrum mit 14 Zoll Bildschirmdiagonale auch eher fluchen als sich freuen. Den oder die besten Tablet PCs kann man nicht einfach in Form einer Liste aufschreiben. Es läuft immer auf einen Kompromiss hinaus und man muss die Vorteile und Nachteile gegeneinander abwägen. Große Geräte bieten viel Bedienkomfort, wiegen aber recht viel und Gewicht kann bei langen Einsatzzeiten hinderlich sein. Kleine Tablet PCs wiederum sind sehr leicht und mobil, aber wenn der Anwender auf dem kleinen Display nur schlecht etwas ablesen kann oder den Bildschirminhalt ständig scrollen oder zoomen muss, ist das auch wenig Lust steigernd. Welchen Tod kann man am ehesten sterben?

Es muss der Einzelfall betrachtet werden und das lässt sich nur in einem intensiven Beratungsgespräch mit einem kompetenten Berater ermitteln. Nutzen Sie also kostenlos die Kompetenz unserer Produktspezialisten. Wir beraten Sie neutral – versprochen!

Warum sind Outdoor Notebooks so teuer?

Entgegen von Consumer oder Business Notebooks werden Outdoor Notebooks in wesentlich geringerer Stückzahl hergestellt.

IT Hardware lässt sich günstig herstellen, wenn sie in großer Stückzahl hergestellt wird. Am besten legt man so eine Generation in einer Millionenstückzahl auf. Das freut die Hersteller von Komponenten, den Produzenten der die Geräte zusammenschraubt und am Schluss noch den Kunden, weil das Gerät am Schluss so schön billig ist. Wenn diese aufgelegte Stückzahl nach ein paar Monaten verkauft ist, wird das nächste Los aufgelegt.

Bei der Produktion von Outdoor Notebooks ist alles anders – kleine Stückzahl, hohe Preise für Spezialbauteile, aufwendige Produktion, geringe Nachfrage und damit dann auch hohe Herstellungskosten.

Dazu kommt noch, dass der Vertrieb von Outdoor Notebooks extrem teuer und aufwendig ist. Bei Preisen von mehr als zweitausend Euros überlegt sich ein potenzieller Kunde mehrfach die Anschaffung. Es wird kein Outdoor Notebook gekauft, weil das Prospekt so schön bunt ist oder das Datenblatt tolle Daten enthält.

Jedes Gerät ist ein Unikat. Vor dem Kauf liegt meistens viel Beratung durch einen kompetenten Verkaufsberater, möglicherweise ein Vertreterbesuch und meistens eine Leihstellung eines Vorführgeräts. Das treibt die Kosten!

Warum gibt es nur eine Handvoll Hersteller für Outdoor Notebook?

Die Herstellung von Outdoor Notebooks ist für die meisten Hersteller von Hardware wirtschaftlich uninteressant:

    • der konstruktive Aufwand ist groß
    • die Stückzahl gering
    • die Ansprüche der Kunden sehr hoch
    • und die Verdienstmöglichkeiten gering
    • der Vertrieb der Geräte sehr aufwendig

Entgegen emotionsgeladener Produkte wie Luxusautos sind Outdoor Notebooks reine Hirnsache. Outdoor Notebooks werden nur nach technischen Anforderungen und Preis gekauft. Outdoor Notebooks sind Arbeitsmaterial und das wird auch nur gekauft wenn man es benötigt. Geringe Stückzahlen und hoher Arbeitsaufwand schrecken die meisten IT Hardware Hersteller von der Produktion von Outdoor Notebooks ab. Geld verdient man mit Masse.

Daher erklärt sich auch die sehr überschaubare Anzahl von Herstellern, die wirklich in der Lage sind Outdoor Notebooks zu bauen, zu supporten, zu verkaufen und auch viele Jahre lang zu reparieren!

Was unterscheidet einen Laptop von einem Notebook?

Die beiden Begrifflichkeiten werden häufig verwechselt, allerdings ist der Unterschied inzwischen nicht mehr so relevant wie vor ein paar Jahren noch. Fangen wir aber mit dem Notebook an:

Notebook heißt übersetzt: “Notizbuch” – Laptop ist salopp übersetzt ein “Schoßrechner”

Prinzipiell war das Notebook leichter und kleiner als ein Laptop und daher leichter zu transportieren z.B in einen Rucksack. Die Ausstattung des frühen Notebooks auch eher spartanischer (kein CD-Laufwerk, weniger Schnittstellen, weniger Rechenleistung. Ein Laptop war schlussfolgernd schwerer, mit größerem Bildschirm und kam von der Leistung einem Stand-PC ziemlich nahe. Laptops hatten in früheren Tagen oftmals auch intern freie Steckplätze im ISA Format und später im PCI Format. Der Laptop war somit der tragbare Office PC.

Aber die Grenzen sind inwischen nicht mehr so klar zu sehen. Laptops der Urzeiten gibt es nicht mehr. Heute unterscheiden sich die Notebooks in Ihrer Größe bedingt durch die Größe des Bildschirms.

  • das heutige Notebook verfügt über immer leistungsfähigere Prozessoren
  • die physikalische Größe von Massenspeichermedien wird immer kleiner
  • zu fast jeder Schnittstelle gibt es nun auch ein mini oder nano Format
  • die Notwendigkeit eines CD-Laufwerks nimmt ab

Daher: wer heute Laptop sagt, bekommt inzwischen ein Notebook im Handel angeboten.

Outdoor Tablet vs Industrie Tablet

Worin unterscheiden sich Outdoor Tablets von Industrie-Tablets? Die mechanische Belastung an Industrie und Outdoor Tablet PCs ist in etwa gleich.

Beide Varianten werden im Einsatz meist recht robust angefasst und auch ein Sturz auf den Boden aus gehört zum Tagesgeschäft. Der Industrie Tablet PC wird meistens Indoor in Werkstätten und Produktionshalle eingesetzt.

Hier kann mal Öl und Fett, Spritzwasser, Staub, Späne u. ä. auf den Tablet PC einwirken. Hier sollten Tablet PCs möglichst robust sein und über einen Spritzwasserschutz verfügen, also IP54. Es kann auch mal recht kalt sein –Tiefkühllager – oder auch recht heiß sein – Metallgießerei. Hier sollten Industrie Tablet PCs einen erweiterten Arbeitstemperaturbereich haben. Am besten von -20°C bis +50°C.

Was muss nun ein Outdoor Tablet PC können?

Alles was ein Industrie Tablet kann und darüber hinaus auch noch ein sonnenlichtlesbares Display für den Einsatz unter freiem Himmel im Sonnenschein. Einen heftigen Gewitterschauer muss der Outdoor Tablet auch verkraften. Hier ist eine IP65 Schutz rundherum ideal. Bei Outdoor Tablet PCs empfiehlt sich ein weiter Arbeitstemperaturbereich von -20°C bis +60°C und unter Umständen benötigt man einen höheren Lagertemperaturbereich von -30°C bis +70°C. Bleiben Outdoor Tablet PCs mal über eine sehr kalte Winternacht im Servicefahrzeug kann es mal unter -20°C runtergehen – und im Sommer im Servicefahrzeug auch mal bis +70°C. Einsatzzeiten im freien Feld ohne Stromversorgung können bei Outdoor Tablet PCs auch mal länger sein. Autarker Akkubetrieb über 10-12 Stunden bei voller Prozessorauslastung und voll aufgedrehter Hintergrundbeleuchtung für das Display, knabbern an der Akkulaufzeit. Outdoor Tablet PCs verfügen hier über eine Zusatz-Akku, die man zusätzlich anstecken oder einstecken kann, leistungsverstärkte Akkus oder hot-swap fähige Wechsel-Akkus.

Industrie Notebook vs Outdoor Notebook

Industrie Notebooks werden vorwiegend Indoor in Werkstätten, Produktionshallen oder  Industrieanlagen eingesetzt. Die Herausforderungen sind hier mechanische Belastungen durch  Display aufklappen, auf der Tastatur tippen, Display zuklappen und Standort wechseln. Der mechanische Stress setzt sich hier aus Anforderungen der Umgebung wie, Staub, Feuchtigkeit und Temperatur sowie Einsatzzeiten (40 Stunden pro Woche) und Hektik durch Zeitdruck zusammen. Office Notebook geben hier schnell auf. Industrienotebooks sind einfach mechanisch robust und sind gegen Medien wie Öle und Fette beständig. Ein kleiner Spritzer von Kühlflüssigkeit oder auch Staub und Späne machen Industrie Notebooks ebenso wenig aus.

Outdoor Notebooks müssen das aushalten was Industrie Notebooks aushalten können und darüber hinaus noch ein sonnenlichtlesbares Display haben, temperaturfest von -20°C bis +50°C sein sowie absoluter wasser- und staubdicht nach Schutzklasse IP65 am besten. Outdoor Notebooks werden unter Umständen sehr lange im freien Feld autark ohne externe Stromversorgung betrieben. Daher verfügen Outdoor Notebooks meistens über mehrere Akkus und/oder hot-swap fähige Wechsel-Akkus. Unser Getac B300 Outdoor Notebook schafft mit zwei Akkus bestückt beispielsweise 20-30 Akkulaufzeit am Stück!

Was bedeutet IP Schutzklasse?

IP steht für Ingress Protection.

  • Die IP Schutzklassen basieren auf einem zweistelligen Zahlensystem, dem die Buchstaben IP vorangestellt werden.
  • Die erste Zahl nach dem IP gibt an welchen Schutz das Gerät gegen Eindringen von Festkörpern bietet.
  • Die zweite Ziffer gibt an wie dicht das Gerät gegen Eindringen von Flüssigkeiten ist.

Ein Beispiel:  IP54 bietet Schutz gegen Eindringen von Staub in schädigender Menge und Schutz gegen allseitiges Spritzwasser.

Gängige Schutzklassen im Bereich Industrie Notebooks und Tablet PCs sind:

    • IP31, geschützt gegen Fremdkörper größer als 2,5mm und Schutz gegen Tropfwasser. Geräte mit Schutzklasse IP31 sind für den Indoor-Betrieb und mit Einschränkungen für den Outdoor-Betrieb geeignet.
    • IP54 Geräte sind staubdicht und spritzwasserdicht. Damit sind sie für den Indoor und Outdoor-Einsatz geeignet. Ein gepflegter Landregen macht den Geräten nichts aus.
    • IP65 Geräte sind auch staubdicht dicht gegen Strahlwasser.
    • IP67 Geräte sind sogar in Wasser eintauchbar.

Was bedeutet MIL-STD?

Viele Geräte aus unserem Produktportfolio bieten eine Zertifizierung nach Militär-Standard MIL-STD810F oder G, je nachdem wann die Zertifizierung durchgeführt wurde.

Die Zertifizierung nach dem MIL-STD muss nicht unbedingt darauf hindeuten, dass es sich um Geräte ausschließlich für militärische Zwecke handelt. Die Industrie ist vor Jahren dazu übergegangen Geräte nach MIL-STD zu testen.

Die MIL-STD ist wesentlich aussagekräftiger als eine Aussage zur IP Schutzklasse. In der MIL-STD werden bis zu 26 Einzeltests (Methods) durchgeführt. Dazu gehören auch so exotische Tests wie Beschuss, Festigkeit gegen biologische und chemische Kampfmittel. In den seltensten Fällen werden Tablet PCs und Notebooks nach allen Methods geprüft.

Die Industrie beschränkt sich meistens auf Methods wie, Hoch- und Tieftemperatur (Temperature), Dichtigkeit (Impermeability), Falltest (Drop), Stoß (Shock), Vibration (Vibration) und Meereshöhe (Altitude).

Neben der MIL-STD810F oder G gibt es auch noch die gängige MIL-STD461E, F oder G. Diese Norm gibt eine Aussage zur Abstrahlfestigkeit des Geräts. Militärische Geräte sollen in der Praxis eine möglichst geringe Abstrahlung haben, damit sie nur erschwert abgehört werden können.

Was bedeutet Stiftbedienung?

In den Anfangszeiten des Tablet PCs war die Stiftbedienung nicht von der Fingerbedienung zu unterscheiden. Das lag am Prinzip des Touchscreens der verbaut wurde. Die ersten Geräte hatten einen drucksensitiven (resistiven) Touchscreen.

Heute bezeichnet man Geräte mit resistivem Touchscreen auch als Pen-PC, um sie von den Tablet PCs besser abgrenzen zu können.

Pen-PCs kommen noch in der Industrie zum Einsatz. Der Touchscreen lässt sich mit dreckigen und öligen Handschuhen besser bedienen als Geräte mit kapazitiven Touchscreens. Das wird sich bald ändern, denn die kapazitiven Touchscreens werden diesen Mangel bald nicht mehr haben.

Die Stiftbedienung basiert auf einer digitalen Technologie, die von Wacom entwickelt wurde. Vgl. hierzu auch FAQ „Was ist ein Digitizer?“

Tablet PCs mit reiner Stiftbedienung sind selten geworden. Die meisten Tablet PCs die eine Stiftbedienung mit Digitizer haben, bieten auch noch zusätzlich einen Touchscreen an. Früher waren das resistive Touchscreens, heutzutage sind die meisten Touchscreens kapazitiv. Eine reine Stiftbedienung bietet gegenüber der Fingerbedienung einige Vorteile wie, genaueres tippen als mit dem Finger, es kann die Handschriftenerkennung bedient werden, es kann bei aktiven Stiften die Hand auf das Display aufgelegt werden und der Cursor ist immer an der Stiftspitze, die das Display berührt, mit dem Stift werden alle Aktionen bewusst ausgeführt.

Beim Touchscreen kann leicht etwas unbewusst bedient werden, weil der Anwender gar nicht merkt, dass sein Finger eine Schaltfläche berührt. Das kann mit dem Stift kaum passieren. Im Stift können auch Sonderfunktionen wie, rechte Maustaste oder Radiergummifunktion integriert werden.

Was ist ein Digitizer?

Digitizer Pen – Eingabestift für mobile Geräte

Der Begriff Digitizer oder Digitizer Pen umschreibt ein Gerät in der Form eines Stifts, das zur Dateneingabe bei bestimmten mobilen Geräten – in der Regel Industrie Tablets oder Outdoor Tablets – dient.

Während die Eingabe bei herkömmlichen Tablets via Touchscreen, also mit dem Finger, erfolgt, ermöglicht der Digitizer eine deutlich präzisere Eingabe, die dem Schreiben beziehungsweise Zeichnen von Hand nachempfunden ist. Die erste Anwendung des Digitizers waren sogenannte Digitalisierungstableaus.

Anwender zeichneten mittels Digitizer Pens auf einem Tableau, welches die Zeichnung dann auf einen PC übertrug. So ließen sich erstmals handschriftliche Zeichnungen digitalisiert auf den PC übertragen. Erfinder dieser Technik und bis heute Marktführer ist die Firma Wacom.

Wozu braucht man einen Digitizer?

Digitizer finden in erster Linie in Kreativ-Berufen wie in den Bereichen Architektur, Kunst und Visual Effects Anwendung. Gerade wenn es darum geht, präzise Zeichnungen oder Grafiken zu erstellen, kommen die Vorteile im Vergleich zu PCs besonders zum Tragen. Während die Eingabe bei diesen Geräten mittels Maus, also über die vergleichsweise motorisch weniger versierten Muskeln im Handgelenk, erfolgt, lassen sich Digitizer über einen speziellen Stift, also mithilfe der feinmotorischen Fingermuskulatur, bedienen. Das erlaubt dem Anwender eine millimetergenaue Eingabe.

Wie funktioniert ein Digitizer?

Grundsätzlich lassen sich Digitizer zwei Kategorien zuordnen: aktive und passive Digitizer. Je nachdem, um welche Art von Digitizer es sich handelt, unterscheiden sich auch die Funktionsweisen. Aktive Digitizer arbeiten mit Induktion. Sie verfügen über eine eigene Stromversorgung, die die sogenannte Stiftspule speist. Gelangt die Spannung in die Spule, entsteht ein gerichtetes elektrisches Feld. Indem sie die induzierten Signalstärken vergleichen, erkennen Sensoren im Display die exakte Position des Digitizers.
Auch der passive Digitizer basiert auf dem Induktionsprinzip. Auch hier ist im Stift eine Spule verbaut, die Spannungsversorgung übernimmt aber das Tablet. Hier baut sich das elektrische Feld allerdings im Tablet auf. Dadurch entsteht in der Spule ein Stromfluss, der ein weiteres elektrisches Feld erzeugt. Die im Display verbauten Sensoren sind in der Lage, die beiden elektrischen Felder voneinander zu unterscheiden und können so die exakte Position des Digitizer Pens bestimmen.
Unterschiedliche Druckstufen werden sowohl beim aktiven als auch beim passiven Digitizer erkannt. Einige Digitizer messen sogar den Neigungswinkel des Stifts.

Aktiver Digitizer vs. passiver Digitizer: Was ist besser?

Soviel vorweg: Was die Präzision angeht, macht es keinen Unterschied, ob Sie einen aktiven oder einen passiven Digitizer nutzen. Beide Geräte haben aber durchaus ihre Vor- und Nachteile, die jeweils durch die unterschiedliche Funktionsweise bedingt sind. Sowohl aktive als auch passive Modelle bieten inzwischen eine zusätzliche Tastenbedienung an – beispielsweise eine Radierfunktion per Knopfdruck. Bei passiven Digitizern kann der Nutzer auf diese Funktion nur dann zurückgreifen, wenn sich der Stift nah am Gerät befindet. Nachteile birgt aber auch der aktive Digitizer: Zum einen sind aktive Digitizer aufgrund der verbauten Technik größer und damit unhandlicher als passive. Zum anderen funktioniert die Eingabe nicht mehr, wenn die Batterie des Stifts leer ist. Für Letzteres haben einige Hersteller aber eine Lösung parat: Nicht selten ist zusätzlich ein Touchscreen verbaut, der eine Eingabe auch ohne Stift ermöglicht.

Best of Digitizer Tablets – unsere Empfehlungen

Zebra XSLATE R12 | Pokini Tab K10 | Pokini Tab K11 | Durios DTR 301 X | Durios DTR 311 Y | Durios DTR 313 Y | Durios DTR 340

Welche Tragelösungen gibt es für Tablet PCs?

Tablet PCs sind sehr mobil und damit vielfältig an verschiedenen Orten zu verschiedenen Arbeiten einsetzbar.

Die Einsätze können recht kurz sein, wenn beispielsweise das Gerät nur mal kurz für die Erfassung von Daten oder Eintrag eines Messwerts in die Hand genommen wird und dann wieder für längere Zeit zur Seite gelegt wird.

Ein anderer Einsatz kann in luftiger Höhe auf einen Mast sein. Zum Erklettern des Masts ist ein Schultergurt sicherlich ganz praktisch. Wir der Tablet PC den ganzen Tag als Bauchladen getragen, ist eine Lösung mit einem 4-Punktgurt sehr praktisch. Typische Einsätze sind hier Gasschnüffeln oder Begehungen von Wegen, Trassen, Straßen oder Gleisen. Oftmals wird der Tragegurt oder das Tragegeschirr über Haken und Ösen direkt an den Tablet PC angeschlagen.

Darüber hinaus gibt es auch Schutztaschen, in die der Tablet PC eingesteckt wird. Die Schutztasche wiederum kann dann über der Schulter mit einem 2-Punkt Gurt getragen werden oder als Bauchladen mit einem 3- oder 4-Punkt Tragegurt.

Für kleinere Geräte gibt es auch noch Tragelösungen über Holster, die am Hosengürtel eingefädelt werden und für ganz kleine Geräte gibt es auch Haltelösungen am Handgelenk oder Oberschenkel.

Wie funktioniert ein Touchscreen?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Technologien bei den Touchscreens. Es gibt resistive Touchscreens und kapazitive Touchscreens.

Die ältere Technik und in der Industrie früher sehr verbreitet ist der resistive Touchscreen.

Bei dieser Technologie wird eine Folie verbaut, die drucksensitive Sensoren enthält. Der Druck auf die Folie führt zu einer Veränderung des internen Widerstands und einer besseren Leitfähigkeit von Strom. Der Controller des Touchscreens wertet diese Leitfähigkeit aus und meldet die Koordinaten an den Rechner. Dadurch weiß der Rechner an welcher Stelle der Cursor/Mauszeiger steht und welche Aktion gerade gefordert wird.

Ähnlich arbeitet ein kapazitiver Touchscreen.

Hier stellt der Controller die Position des Cursors/Mauszeigers durch den Finger oder einen speziellen Stift fest. Der kapazitive Touchscreen nutzt nicht die Druckempfindlichkeit sondern den Hautwiderstand. Die menschliche Haut ist leitfähig für elektrischen Strom und das nutzt der kapazitive Touchscreen. Den kapazitiven Touchscreen kann man nicht mit einem Plastikstift bedienen. Der Bedienstift für den kapazitiven Touchscreen muss eine elektrisch leitfähige Spitze haben.

Erste Generationen der kapazitiven Touchscreens waren auch nicht mit normalen Handschuhen zu bedienen. Es mussten hier Spezialhandschuhe mit einem eingearbeiteten Metallgeflecht verwendet werden. Neuere kapazitive Touchscreens lassen sich inzwischen sogar mit Lederhandschuhen bedienen.

Wo kann man Tablet PCs einsetzen?

Aufgrund der hohen Mobilität und der Vielfalt an Softwarelösungen und Apps gibt es fast kein Limit für Einsatzarten und Einsatzorte.

Der Ort und seine Umweltbedingungen geben dann die geforderten Eigenschaften für den Tablet PC vor. Für den Einsatz in einer Werkshalle genügt meistens eine gute mechanische Festigkeit gegen Herunterfallen. Ein robustes Metall oder Kunststoffgehäuse reicht hier schon. Staubt es in der Halle recht stark, sollte man zu einem Gerät greifen, welches rundum geschlossen ist und keinen Lüfter hat. Unbedingt empfehlenswert bei Metallstaub, weil diese elektrisch leitend ist.

Im Indoor-Betrieb kann Temperatur eine Rolle spielen. In einem Tiefkühllager kann es sehr kalt sein und in einer Gießerei oder Stahlwalzwerk sehr warm. Beim Einsatz im Freien hat man mit den Elementen Regen, Schnee, Kälte, Hitze und grellem Sonnenlicht zu tun. Für den Einsatz Draußen bei Regen empfiehlt sich ein Tablet PC mit Schutzklasse IP54, geht es gröber zu nimmt man einen Tablet PC der strahlwasserdicht ist nach Schutzklasse IP65. Gegen extreme Kälte gibt es spezielle elektronische Bauteile, die extreme Tieftemperaturen aushalten.

Bei Displays und Festplatten verwendet man Heizung per Spezialfolien, die dann die Festplatte und das Display aufheizen. Manche Geräte verzögern dabei den Bootvorgang und “glühen erstmal vor”, bis die Komponenten die untere Betriebstemperatur erreicht haben. Auch für Einsätze in Umgebungen mit sehr hoher Temperatur gibt es Tablet PCs. Hier wird intern mit Lüftern und Heatpipes gearbeitet. Dabei leiten die sogenannten Heatpipes von der internen Wärmequelle (meistens Prozessor) des Tablet PCs weg zu einer Stelle im Tablet PC, wo die Hitze an die Umgebung abgeführt werden kann.

Für das Ablesen von Bildern und Daten auf dem Bildschirm in der grellen Sonne gibt es speziell sonnenlichtlesbare Displays. Diese verfügen in der Regel über eine sehr helle Hintergrundbeleuchtung, haben einen Polarisationsfilter und verfügen über eine rückreflektierende Beschichtung, die einfallendes Sonnenlicht zurück reflektiert und somit als zusätzliche Hintergrundbeleuchtung wirkt. Darüberhinaus werden die Displayeinheit und das Frontglas miteinander voll-flächig verklebt. Diese Verfahren nennt man Optical Bonding. Das Optical Bonding verhindert interne Spiegelungen zwischen Displayeinheit und Frontglas. Damit verbessert sich die Ablesbarkeit des Displays und auch der Blickwinkel vergrößert sich.

Es gibt kaum einen Ort, wo man einen Tablet PC nicht einsetzen kann.

Industrie Notebook als SPS Programmiergerät

Viele SPS Programmierer fragen sich, ob es nicht möglich ist ein Industrie Notebook als Programmiergerät zu verwenden.

Betrachtet man beispielsweise ein SIEMENS Field PG, so heißen die SPS-Programmiergeräte von SIEMENS so kommt man dahinter, dass es sich beim SIMATIC Field PG M6 im Grunde genommen um ein modernes Industrie Notebook handelt.

Das Programmiergerät ist aufgebaut wie ein Industrie Notebook – robuster Korpus und ein aufklappbares 15,6 Zoll großes Display. Im Inneren arbeiten Intel® i-5 oder i-7 Prozessoren, Arbeitsspeicher 8GB oder auch bis 32GB, Massenspeicher 256GB oder 512GB SSD, DVD-RW Laufwerk, LAN, USB, COM Schnittstelle und Windows 10 Betriebssystem. Technisch gesehen ist zwischen Industrie Notebook und SIMATIC Field PG Gleichstand.

Preislich gesehen jedoch ein riesen Unterschied. Bei den Einstiegsgeräten im direkten Vergleich ist die SIEMENS Lösung doppelt so teuer wie auf Basis eines Industrie Notebooks und greift bei SIEMENS ganz oben ins Regal SIMATIC Field PG M6 Advanced kratzt man bereits an der 10.000 Euro Marke.

Bei der Anschaffung eines neuen SIMATIC Field PG lohnt sich auf jeden Fall auch ein Blick auf ein gutes Industrie Notebook. Das kann bares Geld sparen und bei der Lieferung auch Zeit.

Was ist ein Ex geschützter Tablet PC?

Explosionsschutz bei Geräten

Der Einsatz von elektrischen Geräten in explosionsgefährdeten Umgebungen ist nicht ungefährlich. Im Bergbau kann es zu einer Schlagwetter-Explosion kommen und in Chemischen Produktionsanlagen können explosionsgefährliche Gasmischungen entstehen. Nachrichten über eine Explosion in einer Raffinerie oder einer Chemischen Anlage sind nicht gerade selten. Oftmals entstehen hier millionenschwere Sachschäden an den Anlagen und manchmal sind auch Verletze oder gar Tote zu beklagen. Das Thema Explosionsschutz ist also nicht gerade trivial. Die Normen zum Explosionsschutz sind in umfangreichen Regelwerken niedergelegt.

Weltweit gibt es dazu konkurrierende Regelwerke, die leider auch nicht miteinander kompatibel sind. In Europa hat sich das Normenwerk nach ATEX Standard durchgesetzt.

Einsatzgebiet von Industrie Tablet PCs in explosionsgefährdeter Umgebung – überall dort, wo brennbare Stoffe hergestellt, verarbeitet, transportiert oder gelagert werden, spielt Sicherheit eine besonders große Rolle – vor allem in der chemischen und petrochemischen Industrie, bei der Erdöl- und Erdgasförderung und im Bergbau.

  • ATEX ist ein weit verbreitetes Synonym für die ATEX-Leitlinien der Europäischen Union.
  • IECEx ist ein internationales Verfahren zur Zertifizierung von elektrischen Geräten, die in Gefahrenbereichen eingesetzt werden (Ex-Geräte).

Ex-geschützte Tablet PCs zu bauen ist ein komplexes Thema und wird nur von sehr wenigen Herstellern beherrscht. Im Inneren des Tablet PCs dürfen keine Funken entstehen. Früher war hier das Display mit seinen CCFL-Röhren für die Hintergrundbeleuchtung kritisch. Die Röhren wurden mit Hochspannung betrieben. Jetzige Displays haben eine LED Hintergrundbeleuchtung, die mit geringer Spannung betrieben wird. Auch mechanisch muss ein Tablet PC sehr robust sein und aus Material bestehen, welches beim Aufschlag auf den Boden keinen Funken schlägt. Fällt der Tablet PC auf den Boden, darf auch der Akku nicht herausfallen, denn das könnte einen Funken produzieren.

Beim Betrieb des Tablet PCs in der gefährdeten Zone gelten auch Verhaltensmaßnahmen. So ist es in der Regel verboten irgendetwas am Tablet PC anzustecken, ein- und ausschalten ist verboten und Akkuwechsel ist ebenso nicht gestattet. Alles dieses könnte eine Funken produzieren und somit eine Explosion auslösen.

 

Was bedeutet der Begriff “Schutzklasse”

Tablet PCs und Notebook Computer werden in der Regel in angenehmen Umgebungen betrieben wie, im Büro auf dem Schreibtisch, im Zug, im Flugzeug oder auf der Couch im Wohnzimmer.

Outdoor und Industriegeräte hingegen können mit Flüssigkeiten und Staub konfrontiert sein. Hier lohnt sich ein Blick auf das Datenblatt und dort auf den Punkt Schutzklasse. Weltweit hat sich hierbei des IP-Schutzklassen Normenwerk durchgesetzt. IP steht hierbei für Ingress Protection. Das englische Wort “Ingress” heißt auf deutsch Eintritt oder Zutritt und “Protection” ist auf deutsch der Schutz. Also einfach übersetzt der Schutz gegen Eintritt. Wobei hier der Eintritt nicht Personen sind sondern Festkörper (Staub, Sand) und Flüssigkeiten. Der IP-Code setzt sich aus den Buchstaben “IP” und einer zweistelligen Zahlenfolge zusammen.

Wichtige Schutzklassen bei unseren Tablet PCs und Notebooks:

  • IP31: Schutz gegen Eindringen von Sand
  • IP54: Schutz gegen Eindringen von Spritzwasser
  • IP65: Schutz gegen Eindringen von Strahlwasser
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